Auf mobbing folgt Kündigung

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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon Herbert am 03.08.2009, 15:06

Haltlose Schmutzkübelkampagnen dieser Art bin ich nur aus der Kronenzeitung gewohnt, hat sich irgendwer von der Redaktion die Mühe gemacht die andere Seite zu recherchieren?

Das ist ein öffentliches Forum und da gibts keine Redaktion, und die Postings sind überlicherweise nicht zentral koordiniert oder abgesprochen.

Und wenn noch 50 gleichlautende postings kommen sieht´s für mich immer noch nach
"Opfer-Täter-Umkehr"

aus, was ihr da macht.


Auch mal was persönliches meinerseits:
H.s dieser Welt lasst Euch nicht unterkriegen!
Herbert
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon lenz am 03.08.2009, 19:18

Irgendwas läuft hier falsch

das hab ich mir auch gedacht wie ich den bericht über arbeitsbedingungen und mobbing in der werkstatt gelesen habe.
quasi Angestellte

was meinst du damit? entweder angesetellt, nicht angestellt oder eben gekündigt?
ich habe aus drei Perspektiven ausschließlich positive Erfahrungen mit ihm gemacht

hast du auch in der werskstatt gearbeitet und erfahrung dort gemacht?
und nach der perspektive der gekündigten frauen hast du wohl auch nicht gefragt....als quasi angestellte und somit quasi kollegin wäre es wohl nicht zu viel verlangt selbiges zu tun
und ansonsten finde ich es erfreulich, wenn auch gute erfahrungen gemacht werden können, nona net, das schließt aber anderes eben nicht aus!

und nur weils mich grad ärgert...
Haltlose Schmutzkübelkampagnen dieser Art bin ich nur aus der Kronenzeitung gewohnt

eins sexistisches grundverständniss und ein grundtenor zum unsolidarischen verhalten, das kenn ich aus der kronenzeitung - und darauf kann ich dort und anderswo gerne verzichten.

ich bin entsetzt über ihre Anschuldigungen

entsetzt bin ich auch, aber über die sexistische grundstimmung in der werkstatt und nicht über die, die öffentlich darüber berichten. und sachen öffentlich zu machen - die einer über ein halbes jahr hinweg widerfahren sind - finde ich mutig, gut und ist sicherlich nicht einfach
lenz
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon lenz am 03.08.2009, 22:10

Ich bin langjährige Kundin bei Ciclopia, bin oft anwesend, weil ich einerseits mit Michi befreudet bin und mich auch sonst bei Ciclopia sehr wohl fühle. Glaubt wer von Euch ernsthaft, ich würde das in einem Laden tun, der so agiert wie H. verbreitet?

1. ist zwischen freund und chef oftmals ein unterschied - das wurde hier irgendwo auch schon mal geschrieben
2. wäre es ja noch schöner, wenn die sexistischen/homophoben bemerkungen und witze so laut aus der werkstatt tönen, dass sie alle im ganzen gescheft höhren, und wenn würde der chef sicher schnell eingreifen, denn das könnte ja die kundschaft vertreiben und ev. findet ers selber auch nicht so gut. aber die frauen die in der werkstatt arbeiten höhren die bemerkungen....für die ist es dann halt nicht so fein, als wie wenn man mal zum plaudern mit dem freund/chef vorbeikommt.
3. warum bekommt der praktikant mehr als das doppelte von der praktikatin bezahlt ...?
lenz
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon boykott am 05.08.2009, 01:07

Auf mobbing folgt Kündigung und öffentliche Diffamierung

Stellungnahme des Unterstützungkomitees für Mechanikerinnen



Nachdem wir auf diesem Forum von verschiedenen Seiten Unterstützung erfahren haben, möchten wir uns erstmal für die solidarischen Postings bedanken.
Wir wollen uns auch bei allen bedanken, die den zwei Frauen persönliche und politische Unterstützung Teil haben lassen; denn richtig, es ist nicht wünschenswert heutzutage arbeitslos zu sein.
Als Frau in einer Männerdomaine, wie es die Mechanik ist, Arbeit zu suchen, ist sowieso nie ein Spass und welche zu finden die Ausnahme. Ja es braucht oftmals eine dicke Haut, um in einem von Männern dominierten Betrieb, als Frau zu arbeiten. Es lastet ein unglaublich höherer Erfolgs - und Leistungsdruck auf Frauen in der Arbeit. Neben den alltäglichen Strapazen der Lohnarbeit sind Frauen oft Vorverurteilungen, kraftraubenden Schikanen, Intrigen, Sabotagen ausgesetzt.

Frauen als, zB Mechnikerinnen zu beschäftigen, mit einer anderen Absicht, als sie zu “Dekoration” des Firmenimage zu missbrauchen und zu dieser Entscheidung auch gegenüber fünf sexistischen, homophoben, antisemitischen, rassistischen Angestellten, zu stehen, braucht einiges Stehvermögen, das nicht alle Chefs haben.
Die gute Absicht allein reicht nicht. Politisch bewusste Frauen mit chauvinistischen Kollegen in einer Werkstatt arbeiten zu lassen birgt Konfliktpotenzial. Wie mit diesen Konflikten umgegangen wird und welche Personalentscheidungen daraufhin getroffen werden sind politische Handlungen. Ganz egal was für ein netter, sympatischer Typ der Chef ist.

Es ändert nichts daran, dass eine Frau, ein halbes Jahr, mit Versprechungen, auf eine Lehrstelle in der ciclopia ausgebeutet wurde. Es sind keine guten Erfahrungen, von einem Chef, den Eine 16 Jahre lang kennt, beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages, über den Tisch gezogen zu werden oder als Lehrlingsanwärterin, einen Arbeitsvertrag als Werkstättenhilfe zu unterschreiben, der dann mysteriöserweise verschwindet und dann auch noch als willenslose Voluntaire dargestellt zu werden, die in irgendetwas hineingezogen wird.

Auch junge Menschen wissen was sie tun und können selbstständig denken und handeln.
Es gibt keinen Grund Lehrlinge oder andere junge, schlecht bezahlte Angestellte zur “Erheiterung des Betriebsklimas, oder des Teamgeists”, zu schikanieren, lächerlich zu machen und auszubeuten.

Wir sind gegen jede Form der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen!
Wenn andere das selbstverständlich finden, wenn sie fordern, dass Frauen über sexistische Schmähs lachen müssen, können wir sie nicht weiter ernst nehmen.
Die Strategie, die ein Vorteilskunde und Herr Ferdiny = team ciclopia bedienen, Frauen die sich gegen die sexistischen, homophoben Zustände äussern, als unglaubwürdig hinzustellen, ist nicht neu, sondern der frauenverachtende Versuch, den ehemaligen Beschäftigten, das politische Denken, und Handeln, zu unterbinden.
Dass in der ciclopia die Frauen gemobbt wurden, wusste Herrn Ferdiny, da er mehrfach von ihnen darauf hingewiesen wurde. Er sagt es auch ganz klar auf einer Tonaufzeichnung, die allerdings gerichtlich keinen Wert hat, da sie nicht im Vorhinein angekündigt wurde.
.
Mobbing ist kein gerichtlich verfolgbares Delikt, Mobbing ist patriarchaler Normalzustand, auch in der ciclopia.
Die zwei Frauen und ihre UnterstützerInnen hätten echt lieber anderes zu tun, als sich mit diesen Zuständen auseinander zu setzten.
Sie sehen es aber als ihre politische Verantwortung, darauf hinzuweisen, weil sie sich nicht wie andere Poster in diesem Forum, damit abfinden wollen, dass Sexismus, Ausbeutung und Diskriminierung im Arbeitsalltag halt dazu gehören und hinzunehmen ist.
Die Dinge müssen nicht bleiben wie sie sind!

Den Vorschlag, der den ehemaligen Beschäftigten in dem offenen Brief erstmals “angeboten” wird, mit dem Herrn Ferdiny, persönlich alles zu klären, können sie nicht annehmen. Sie haben keine Lust sich anbrüllen zu lassen, sie haben keine Lust sich seine, zum Zweck der Kündigung zusammengeschusterte Version der Dinge, über die Lernbereitschaft, die Teamfähigkeit und des handwerklichen Könnens, der zwei nochmal anzuhören.
Denn diese Vorwürfe, sie würden schlecht arbeiten, sie könnten sich nicht integrieren ins team und sie seien zu anders erwähnte der Herr Ferdiny zum ersten mal beim Kündigungsgespräch, bzw bei der Abrechnung.
Es gab mehrere Gespräche der zwei Frauen mit dem Chef, in denen er auf das mobbing, die Sabotage an der Arbeit der Frauen, die antisemitischen, rassistischen Kommentare der drei Mechaniker und zwei Verkäufer angesprochen wurde. Er antwortete beschwichtigend, riet die Männer nicht ernst zu nehmen, erklärte, er halte manche Kommentare selbst nicht aus und er werde mit ihnen Reden.
Es gab auch einen halbherzigen Versuch des Chefs, seine Beschäftigten, auf ihre sexistischen Kommentare anzusprechen, in Zuge dessen auch ein Verkäufer über politische correctness herzog und dannach, den Rest des Tages, in der Werkstatt die Frauen ignoriert wurden und sich die Mechaniker über den Chef ausgekotzt haben.
Wir sind nicht der Ansicht, dass mensch mit Herrn Ferdiny, alles besprechen kann. Die eine ehemalige Beschäftigte kannte den Hernn Ferdiny tatsächlich schon lange.
Bei ihrer Einstellung dachte sie noch, sie hätte es mit einem Menschen, nicht mit einem Chef zu tun.
Sie vermutete nicht, dass der Herr Ferdiny dazu in der Lage wäre ihr 9,75 die Stunde, netto, angestellt zu versprechen. Sich dann zwei Monate lang bitten lässt, den Arbeitsvertrag zu unterschreiben Als er dann den Vertrag auf den Tisch legt, nachdem sie unterschrieben hat, Kaffee darüberschüttet, einen Vertrag nochmals ausdrucken geht, dannach den Vertrag unterschreibt und sie im Endeffekt einen Vertrag für 6,1euro die Stunde in Händen hält. Der Rest würde schwarz ausbezahlt, wird ihr vom Chef versichert, aber nicht gemacht.
Die andere kannte ihn nicht, ging aber auch nicht davon aus, dass Michael Ferdiny, nicht nur ihr gegenüber behauptete, er würde kommenden September eine Lehrstelle als FahrradmechnikerIn einrichten. Ihr verspricht, sie könne einstweilen bis September schon, als Werkstättenhilfe im Betrieb lernen und arbeiten und deswegen nur einen so geringen Lohn auszahlt. Sie dann mit einer Gruppe pädagogisch völlig unbedarfter, sexistischer Mechaniker in der Werkstatt konfrontiert, um sie nach einem halben Jahr zu entlassen.
Es geht hier nicht darum, wie nett Herr Ferdiny von außen rüberkommt, sondern um die Einhaltung von Arbeitsabkommen und Arbeitsrechten, egal ob der Chef das Wort einer Frau oder wem anderen gegeben hat.

Es geht hier nicht um selbsternannte Richter, genauso wenig, wie es um Kränkungen der ehemaligen Angestellten geht, sondern, um Ausbeutung, Sexismus im Alltag, gelebte Homophobie, antisemitische und rassistische Grundhaltungen in einer Wiener Firma, bzw in der Werkstatt derselben.
Die zwei Frauen wurden nicht von allen in der Firma Beschäftigten gemobbt. Nicht alle Beschäftigten teilen die Ansichten der drei Mechaniker und der zwei Verkäufer.
Solidarisch verhalten hat sich aber niemand, als sie auf Grund des Mobbings gekündigt wurden.




Warum fordern die zwei Frauen keine Abfertigung?

Sie fordern noch immer, den ihnen für Juli zustehenden, offiziellen Lohn, die Urlaubsabfindung und die Auszahlung der Überstunden! Sowie einen Lohnausgleich für die Lohndifferenzen zwischen Praktikant und Praktikantin/ Werkstattgehilfin und Werkstattgehilfen!

Und alle die es möchten, können den auch gerne für sie einfordern. Der Herr Ferdiny hat ja angeblich so offene Ohren und ist oft in seinem Geschäft anzutreffen.
Rechtlich gesehen haben sie keinen Anspruch auf Abfertigung oder den Lohnausgleich und leider sehen sie keine starke anarchistische Gewerkschaft oder Bewegung, die diese mal so locker einfordern könnten.



Zum offenen Brief des Herrn Ferdiny = team ciclopia, wollen wir folgendes sagen:


Die Supervision, von der Ferdiny = team ciclopia in dem Brief spricht, fand lange bevor die zwei eingestellt wurden statt, dass dabei sexistisches Sprüche klopfen Thema war, hat am Klima in der Firma nichts geändert.

Weder K. noch H. haben den Herrn Ferdiny angezeigt.
Weder H. noch K. wollen beschimpft, beleidigt oder lächerlich gemacht werden. Weder H. noch K. wollen beleidigende SMS oder mails bekommen, weder von Hernn Ferdiny, noch von seinen Bekannten/Beschäftigten.

Das sexuelle Orientierungen in der Werkstatt der ciclopia und für einige Verkäufer, keine Rolle spielen würden ist schlichtweg falsch.
Weghören ändert nichts an den Tatsachen!

Wenn es den Hernn Ferdiny angeblich besonders trifft, dass sein Laden mit Antisemitismus in Verbindung gebracht wird, warum beschäftigt er, wahrscheinlich auch als “Aushilfen”, dann jahre, bzw monatelang Mechaniker, die regelmässig antisemitische Äusserungen von sich geben, von denen er auch durch die Mechanikerin erfahren hat?

Vielleicht weil es ihm nicht um Politik geht, sondern darum, dass er die zwei Frauen, als unglaubwürdig diffamieren will, wo er die “Schwierigkeiten”, die er durch sie hatte, da sie auf solche und andere diskriminierende Bemerkungen direkt reagiert haben, schon für sich, mit deren Kündigung für aus der Welt geschafft sah? Weil er befürchtet, es gäbe noch solidarische KonsumetInnen, die auf Grund seiner Beschäftigungspolitik nicht weiter bei ihm einkaufen wollen?



fragt das Unterstützungskomitee für Mechanikerinnen
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon boykott am 05.08.2009, 01:17

[quote="Weutzi"]


Warum haben sie keine Aufzeichnungen gemacht über die Ungerechtigkeiten? Mit Handy, Kamera usw…Was ist mit Zeugen wie z.B. die Reinigungskraft, Kunden, usw…In einem halben Jahr habe ich so viel Beweismaterial zusammen getragen das die Arbeiterkammer damit schon viel Druck machen kann, auch vor Gericht.


Wir halten die subtile Frage, warum sie denn keine Videoaufzeichnungen ihrer Diskriminierung gemacht hätten,um bei der AK leichtes Spiel zu haben, für einen Versuch ihre Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen.
Die Videoüberwachung ist in der ciclopia eine Sache des Chefs.
Wir sind gegen Videoüberwachung und soziale Kontrolle. Soziale Konflikte, auch am Arbeitsplatz können nur direkt ausgetragen werden, Diskriminierung kann nur durch soziale Kompetenz und politisches Bewusstsein aus der Welt geschafft werden. Durch das direkte Ansprechen der Kollegen auf ihre Kommentare allerdings, ergaben sich die “Schwieriggkeiten, die alle mit ihr hatten”, wie es das “team ciclopia” formuliert.

Unterstützungskomitee für Mechanikerinnen
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon Arbeiter von Wien am 05.08.2009, 02:01

Also auf mich wirkt das Alles ein wenig klassisch. Der Gute kumpelhafte Chef ist auch im Streit noch gönnerhaft, ...

Abseits der Polemik: natürlich ist die Informationslage dürftig, daher finde ich es auch gescheit, die Sache zu veröffentlichen. Meine prinzipielle Solidarität gilt den ArbeiterInnen. In zu vielen "Alterntivbetrieben" wird mit den HacklerInnen sehr heftig umgegangen. Siehe Babylon in Berlin, Junge Welt, Orange,
Veloce usw.

Eigenartig finde ich auch, daß der Offene Brief vom Chef im Namen aller kommt, ...
Wie gesagt, irgendwie klassisch.

Sie fordern noch immer, den ihnen für Juli zustehenden, offiziellen Lohn, die Urlaubsabfindung und die Auszahlung der Überstunden! Sowie einen Lohnausgleich für die Lohndifferenzen zwischen Praktikant und Praktikantin/ Werkstattgehilfin und Werkstattgehilfen!

Ich denke der "Michi" könnte diese Forderungen erfüllen, um seinen schönen Worten Taten folgen zu lassen? Na wär das nicht was zur "gütigen" Einigung?
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon Herbert am 05.08.2009, 11:38

Ich denke der "Michi" könnte diese Forderungen erfüllen, um seinen schönen Worten Taten folgen zu lassen? Na wär das nicht was zur "gütigen" Einigung?


seh ich auch so. Im Brieftaschl tuts halt immer am meisten weh.

Rechtlich gesehen haben sie keinen Anspruch auf Abfertigung oder den Lohnausgleich und leider sehen sie keine starke anarchistische Gewerkschaft oder Bewegung, die diese mal so locker einfordern könnten.


denkt da nicht zu "österreichisch" (das ist jetzt nicht bös gemeint): dass was uns das Gesetz zugesteht, sollte nicht das einzige sein, was zu fordern erlaubt sein soll/kann. Ihr habt jetzt alleine mit der bisherigen Aktivitäten schon einen ziemlich Druck auf das Unternehmen ausgeübt, was ja aus den etwas hektisch formulierten "Unterstützungspostings" für den Chef und die Firma hervorgeht. Wenn dieser Druck anhält oder noch hie und da verstärkt wird, muss sich das Unternehmen was einfallen lassen.
Auch eine kleine "anarchistische Gewerkschaft oder Bewegung" kann eine starke sein, zumal das Unternehmen um das es geht auch nicht Siemens, Vöest oder Billa heißt. Das hängt in erster Linie von den beteiligten Personen ab.
Ob ihr jetzt eine Abfindung verlangt oder nicht oder
den ihnen für Juli zustehenden, offiziellen Lohn, die Urlaubsabfindung und die Auszahlung der Überstunden! Sowie einen Lohnausgleich für die Lohndifferenzen zwischen Praktikant und Praktikantin/ Werkstattgehilfin und Werkstattgehilfen!
, könnt sowieso nur ihr selber bestimmen, da wollt ich mich nicht einmischen sondern nur diese Diskussion anregen.
Herbert
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon boykott am 05.08.2009, 14:26

Herbert hat geschrieben:Auch eine kleine "anarchistische Gewerkschaft oder Bewegung" kann eine starke sein, zumal das Unternehmen um das es geht auch nicht Siemens, Vöest oder Billa heißt. Das hängt in erster Linie von den beteiligten Personen ab.


Da stimmen wir dir völlig zu!
Auch wenn wir nicht alle viel mit dem Begriff der Gewerkschaft, der seit 65 Jahren vom oegb vereinnahmt wird, anfangen können. Aber gezielte Aktionen, zur Unterstützung von Forderungen Ausgebeuteter können viel bewirken.
Direkte solidarische Aktionen! Boykott! Streiks, wild und entschlossen! Du hast recht, es geht nicht darum, wie viel wir sind, sondern wie entschlossen wir uns nicht mehr als menschliche Ressourcen behandeln lassen, sondern als freie Menschen agieren!
Kreativität, Zusammenhalt und Widerstand, denn allein machen sie dich ein!
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon Weutzi am 06.08.2009, 18:14

Du hast völlig Recht wenn du sagst dass jede Ungerechtigkeit und Ungleichheit ausgerottet gehört. Da bin ich völlig bei dir.
Aber heute lachst du darüber über meinen Schmäh, morgen werde ich von dir verachtet über denselben Schmäh nur weil du ihn in die falsche Kehle bekommen hast.
Und wer hat in seinen Leben noch niemand verletzt, ganz egal ob mit Absicht oder nicht.
Der werfe den ersten Stein,……………….Wer ist Fehlerlos??? Waren oder sind die zwei Frauen fehlerlos? Hat es da nie etwas gegeben?
Und wegen jedes Detail da zu streiten finde ich belanglos. Da kommt man zu keinen Ergebnis, nie…………….

Ich finde das Angebot von Michi hervorragend und würde es nützen. Reden kann nicht schaden finde ich. Da kommt man meiner Meinung nach am schnellsten zu einen positiven Ergebnis.

Du hast Recht wenn du sagst dass ich schon lange nicht mehr Arbeitslos war. Das stimmt, möchte ich auch nicht sein. Freunde von mir haben aber auch in relativ kurzer Zeit was anderes gefunden. Wenn man arbeiten will, ein wenig Flexibilität besitzt und noch dazu was kann, findet man Arbeit. Und sie haben auch alle was gefunden.

Findest du es gut wenn man entlassen wird und aus Rache die Finanz dem Chef auf den Hals hetzt? Findest du es gut dass daraufhin zwei Arbeiter nicht mehr arbeiten können und auch in den Untergrund gehen müssen.
Ich finde es abscheulich andere da hineinzuziehen, andere die was mit der Sache gar nichts zu tun haben jetzt keine Arbeit haben. Das ist OK für dich??? Fair?
Und all das nur aus Rache!!!
Nach dem Motto: „Wenn ich untergehe sollen alle ertrinken“.
Abartig schlecht finde ich das, Sorry! :hintern:

Ich bin mir sehr sicher dass man den Namen Ciclopia nicht in den Dreck ziehen kann. Vielleicht den einen oder anderen Leichtgläubigen der nur die Anschuldigungen auf den Flyer liest und nicht weiter darüber nachdenkt. Aber sicher keine Stammkunden, die die Ciclopia kennen und wissen was man an dem Geschäft hat.

Also ich weiß nicht wie lange die Diskussion hier noch dauern wird, irgendwie habe ich das Gefühl da wird über den Kaisers Bart gestritten (und am Ende der Gschicht haben alle viel Energie und Zeit verloren vor lauter Stolz, Rache und Recht haben wollen).

Du weißt ja: „Mann sieht nur mit dem Herzen gut, das wesendliche bleibt für die Augen verborgen“.
Und so sehe ich alle meine Freund und Bekanntschaften, auch die Ciclopia und/oder den Michi.
Du kennst doch sicher Leute/Freunde wo du sagst: „Die/Der ist OK“, „Da gibt es nichts zu rütteln, der/den vertraue ich nach so vielen Jahren“.
Mir geht es da so mit dem Michi. Und daher sind mir die Vorwürfe völlig aus der Luft gegriffen und für mich völlig wert und haltlos.
Ich möchte nicht sagen das die Vorwürfe gelogen wurden, aber es gibt viele Arten von Missverständnisse (weil zu wenig geredet wird), falsche, nicht bös gemeinte Aussagen, usw…Und wenn man einmal glaubt das alle gegen einem sind dann fallen unachtsame/falsche Bemerkungen doppelt auf.
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon antonov am 07.08.2009, 04:16

Du hast Recht wenn du sagst dass ich schon lange nicht mehr Arbeitslos war. Das stimmt, möchte ich auch nicht sein. Freunde von mir haben aber auch in relativ kurzer Zeit was anderes gefunden. Wenn man arbeiten will, ein wenig Flexibilität besitzt und noch dazu was kann, findet man Arbeit. Und sie haben auch alle was gefunden.

na servas

wenn das alles so einfach wäre dann hätten die beiden sich bestimmt schon freiwillig von der bude verabschiedet

Findest du es gut wenn man entlassen wird und aus Rache die Finanz dem Chef auf den Hals hetzt? Findest du es gut dass daraufhin zwei Arbeiter nicht mehr arbeiten können und auch in den Untergrund gehen müssen.
Ich finde es abscheulich andere da hineinzuziehen, andere die was mit der Sache gar nichts zu tun haben jetzt keine Arbeit haben. Das ist OK für dich??? Fair?
Und all das nur aus Rache!!!
Nach dem Motto: „Wenn ich untergehe sollen alle ertrinken“.


da wurde etwas weiter oben geschrieben

Weder K. noch H. haben den Herrn Ferdiny angezeigt.
Weder H. noch K. wollen beschimpft, beleidigt oder lächerlich gemacht werden. Weder H. noch K. wollen beleidigende SMS oder mails bekommen, weder von Hernn Ferdiny, noch von seinen Bekannten/Beschäftigten.


da gibt es ja noch andere möglichkeiten wie sowas zustande kommt

vielleicht hat auch jemand von den anderen kollegen die gunst der stunde genutzt, aus angst seinen job zu verlieren an jemanden der nicht korrekt angemeldet wird und für weniger geld die selbe arbeit macht

oder gab es vielleicht vom AMS irgendwelche zuschüsse oder irgendwelche verbandelungen zu irgenwelchen bildungsträgern, weil ja grad der rechnungshof da prüft

oder manchmal, man soll es nicht für möglich halten, werden die von die finanz auch selbstständig tätig
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon Weutzi am 07.08.2009, 19:22

Ich sehe schon es ist zwecklos hier zu diskutieren weil:
Ihr sowieso auf euren Standpunkt beharrt.
Weil hier sowieso kein mm nachgegeben wird.
Statt einer Aussprache die sicher vieles Bereinigt, man sich lieber hinter dem PC versteckt.
In einer Gemeinschaft ist es Notwendig Kompromisse einzugehen. Viele haben das hier nicht notwendig.
Michi eh schon von vornherein 100% schuldig war/ist (warum reden wir da eigentlich noch?).
Die zwei Frauen sicher Fehlerlos waren/sind (zum streiten bracht man immer zwei).

Ich finde man sollte die Kirche im Dorf lassen.

Da sehe ich schwarz für ne Einigung.

Schade um die Zeit und Energie.
Wenn es etwas bringen würde, wäre es super. Aber so bringt das nie etwas. Wenn nur eine Seite nachgibt und die andere nicht, ist auch keine Lösung in Sicht.

Ziehe mich zurück und widme mich angenehmeren Dingen.

Mit der Hoffnung auf Einigung verbleibe ich mit lieben Grüßen.
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Re: Auf mobbing folgt Kündigung

Neuer Beitragvon ratzfatz am 17.08.2009, 18:11

mitglieder der föderation der arbeiterInnensyndikate ( http://syndikate.at/ ) haben letzten Samstag die hier geposteten flugis im 6. und 7. Bezirk zahlreich verbreitet.
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